Die Heiligen Louis und Zélie Martin im Herzen des Balkans
Nach der Ukraine und Polen (Provinz Krakau) begaben sich die Heiligen Ludwig und Zélie dank ihres Reisereliquiars im vergangenen Mai auf eine Missionsreise nach Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien. Dieser Monat war geprägt von bewegenden Momenten und zahlreichen Gnaden, die uns bis heute berühren.
Mit Pfarrer Ivan Nikolic, dem Gemeindepfarrer der St.-Johannes-der-Täufer-Kirche in Rijeka, können wir sagen, dass diese Pilgerreise " Eine Gelegenheit, für Familien, Ehepaare, Kinder und Jugendliche, Firmlinge, geistliche Berufungen, aber auch für die Erneuerung des persönlichen Glaubens und des Vertrauens in die göttliche Vorsehung zu beten. »
In Begleitung der Karmeliten von Remete legte sie auf ihrer Reise von Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, sowohl zu Beginn als auch am Ende der Reise mehrere wichtige Stationen ein. Besonders hervorzuheben war ihr Besuch in Rijeka, dem bedeutendsten Hafen an der Adria, wo der Erzbischof eindringlich über die Heiligkeit des Ehepaars Martin sprach.
In der Herzegowina, im Karmeliterkloster des Heiligen Elias am Ufer des Busko-Sees, entsteht ein wunderschönes Kultur- und interreligiöses Projekt, das unter anderem ein Volkskunstmuseum umfasst. Ziel ist es, die Beziehungen zwischen Kroaten, Bosniern und Serben sowie zwischen Katholiken, Muslimen und orthodoxen Christen zu stärken – Annäherungen, die in diesen Balkanregionen angesichts der noch immer spürbaren Kriegsfolgen schwierig sind. Der kroatische Karmeliterbruder Ante Slavic berichtete von den vielen Gnadenmomenten, die er miterlebt hatte.




